Zusammenfassung
Kurz
nach dem
Attentat auf Franz Ferdinand in Sarajevo reist Maurice Paléologue als
Botschafter nach Russland. Dort führt er Tagebuch über die Ereignisse
im Lande.
Sowohl der Verlauf des Ersten Weltkriegs als auch die brisante,
innenpolitische Lage
des Russchen Reichs beschäftigen ihn sehr. Dadurch, dass er selbst die
Ereignisse vor Ort erlebt und sich nicht in einem anderen Land
befindet, entsteht eine neue Wahrhaftigkeit. Nach dem Niedergang des
Zarenreichs,
den er als Augenzeuge miterlebt hat, reist Paléologue zurück nach
Frankreich,
da das Russische Reich aus dem Ersten Weltkrieg aussteigt und sich ein
Bürgerkrieg anbahnt.
Fazit
Maurice
Paléologue beschreibt die Ereignisse im Russischen Zarenreich sehr gut.
Die
Russischen Revolutionen von 1917 sind ein Thema, welches in Russland
aber auch
im Westen sehr politisiert wird, es ist schwer Bücher zu finden, die
neutral
über die Geschehnisse berichten. Maurice Paléologue beschreibt die
Geschehnisse
neutral und wahrheitsgemäß, da er seine Erkenntnisse und Beobachtungen
an den französischen
Präsidenten
weiterleitete und dieser daran interessiert war, das Russische Reich
weiterhin
als Verbündeten im Ersten Weltkrieg zu behalten.
Das Buch wird
nicht mehr veröffentlicht, jedoch kann man es im Internet sehr
preiswert
kaufen. Wer
sich für den Vorabend der Revolutionen von 1917 in Russland
interessiert, ist
hier genau richtig.
Zum
Autor:
Maurice
Paleologue (13. Januar 1859, Paris – 18. November 1944, Paris) war ein
französischer Diplomat, Schriftsteller und Historiker.
Von 1902 bis
1907
war Paléologue Botschafter in Sofia, von 1914 bis 1917 im Russischen
Reich.
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